Eine Reise durch sämtliche Kinder- und Hausmärchen der beliebtesten deutschen Märchensammler

Jacob und Wilhelm Grimm – zwei Brüder, die die Welt verzaubern

Wer kennt sie nicht, die Gebrüder Grimm? Als kleines Mädchen habe ich stundenlang mit großen Augen meiner Oma zugehört, wenn sie mir abends mit einer Engelsgeduld ein Grimms Märchen nach dem anderen vorgelesen hat. Auch wenn es heute oft heißt „Märchen sind grausam“, fand ich als Kind die Geschichten von Prinzen, Kobolden, Feen, Hexen und Zauberern keinesfalls beängstigend sondern einfach nur faszinierend.

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm haben mit ihrer Sammlung deutscher Volksmärchen ein beeindruckendes Meisterwerk geschaffen – dabei wollten sie ursprünglich eigentlich nur Märchen aus ihrem Bekanntenkreis und literarischen Werken sammeln.

Wer Näheres zu den beiden Märchensammlern erfahren möchte, wird auf www.grimms.de fündig. Hier auf dieser Seite geht es weniger um die beiden aus Hanau stammenden Brüder als Personen sondern viel mehr um ihre sagenhaften Märchen zum Einschlafen, Träumen oder Abschalten zwischendurch.

 

Kinder- und Hausmärchen (KHM)

Hast Du Lust auf eine Reise durch sämtliche Kinder- und Hausmärchen vom allerersten bis zum allerletzten? Auf meinen beiden YouTube Kanälen „Lie liest vor“ und „Lie’s Gutenachtgeschichten“ lese ich sie alle eines nach dem anderen vor!

Auf diesem Blog findest Du sämtliche Grimms Märchen mit einer kurzen Inhaltsangabe und einem Link zum Hörmärchen. Noch ist die Übersicht lange nicht komplett, da die Gebrüder Grimm sehr fleißig waren und zwei Bände mit insgesamt fast 300 Märchen gesammelt haben. Aber es kommen jede Woche gratis Hörbücher hinzu. Wenn Du kein einziges verpassen willst, dann abonniere einfach unverbindlich meine Kanäle. Bei „Lie liest vor“ findest Du die längeren Märchen sowie die gruseligen Dunkelgrimms eher für ältere Kinder und Erwachsene, bei „Lie’s Gutenachtgeschichten“ können auch ganz junge Ohren problemlos mithören.

Auf dieser Seite verlinke ich nicht nur zu meinen Hörmärchen sondern auch zu diversen Quellen, unter denen Du Dir die Texte online ansehen kannst. Wenn Du lieber ein echtes Buch in den Händen hältst, dann kann ich Dir diese Ausgaben empfehlen. Das würde ich auch tun, wenn ich keine kleine Provision bekäme, wenn Du über meine Webseite auf Amazon zugreifst ;-):

Alle Grimms Märchen als gratis Hörbuch

Bist Du bereits für das erste Grimms Märchen Hörbuch? Dann lehn‘ Dich zurück und mach‘s Dir gemütlich. Unsere Reise startet mit…

Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich  – KHM 1

„Der Froschkönig“ ist wohl mit eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm: eine Königstochter spielt mit ihrem Lieblingsspielzeug – einer goldenen Kugel – am Brunnen und lässt sie dummerweise hineinfallen. Während sie noch lauthals ihren Verlust bejammert, erscheint aus dem Brunnen ein Frosch, der ihr beinahe selbstlos anbietet, die Kugel für sie zurückzuholen. Als Gegenleistung wolle er nur zukünftig von ihrem Teller essen und das Bett mit ihr teilen.

Begeistert ist die Prinzessin nicht gerade, aber was tut man nicht alles, wenn’s um das eigene Lieblingsspielzeug geht? Sie verspricht dem Frosch das Blaue vom Himmel, freut sich über ihre wieder erlangte Kugel … und verschwindet. Ihr Versprechen? Ähhh … welches Versprechen?!

So naiv der Frosch war, der Prinzessin ohne schriftlichen Vertrag die Kugel wieder zu beschaffen, so hartnäckig verfolgt er die Dame ins Schloss. Am nächsten Tag wird er vorstellig, erzählt dem Vater, was sein Töchterleim ihm zugesagt hat und fordert seine Belohnung.

Das Essen vom gemeinsamen Teller bringt die junge Dame gerade noch so herunter, als der glitschige Frosch jedoch ins Bett will, hebt sie ihn kurzerhand auf und wirft ihn schwupps die wupps an die Wand. ABER: anstatt klebriger Froschreste bekommt sie plötzlich einen schönen Prinzen zu Gesicht, der von einer bösen Hexe verzaubert worden war.

So löst die Prinzessin natürlich ihre Versprechen nur zu gerne ein und am nächsten Tag wird das Paar vom eisernen Heinrich, dem Diener des Prinzen, abgeholt. Dieser ist so froh über die Rückwandlung seines Herrn, dass sich auf dem Weg zum Schloss drei eiserne Bande lautstark von seinem Herzen lösen.

Soviel zum Inhalt. Und hier geht’s zum Hörbuch Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich.

PS – falls Du lieber selber lesen möchtest, findest Du den Text z.B. hier.

 

Katze und Maus in Gesellschaft  – KHM 2

Nach dem Froschkönig bleibt es mit dem zweiten Grimms Märchen – Katze und Maus in Gesellschaft – tierisch. Eine Katze macht einer Maus weis, dass sie ihr Leben mit ihr teilen möchte. Sie ziehen  zusammen und besorgen sich einen Topf mit Fett als Wintervorrat. Als „sicheres“ Versteck wählen sie einen Platz unter dem Altar einer Kirche.

Spätestens seit Garfield wissen wir, dass Katzen ganz schön verfressen sein können – und auch diese Katze bekommt mehrmals Appetit. Sie schleicht sich in die Kirche, schleckt sich dick und rund und erzählt der Maus ganze dreimal hintereinander (denn nach dem dritten Mal ist der Topf leer), sie wäre bei Verwandten auf einer Taufe gewesen. Auf Nachfrage der Maus erfindet die Katze drei passende Namen für Ihre Patenkinder: Hautab, Halbaus und Ganzaus.

Die arglose Maus versteht erst im Winter, was es mit diesen Namen auf sich hat, als sie vor dem leeren Topf steht. Was die Katze zu den Vorwürfen des Betrug der Maus zu sagen hat…? Nun, das erfährst Du im Katze und Maus in Gesellschaft Hörmärchen!

Lieber selber lesen? Den Text findest Du hier!

 

Marienkind  – KHM 3

Nach den ersten beiden „tierischen“ Grimms Märchen wird es nun „himmlisch“. Bei Marienkind treffen wir einen armen Holzfäller, der seine kleine Tochter nicht mehr ernähren kann. Im Wald begnet er der Jungfrau Maria, die ihm das Kind abnimmt und im Himmel aufzieht. Alles läuft wie am Schnürchen, bis das Mädchen vierzehn Jahre alt ist, die Jungfrau Maria auf Reisen geht und ihrer Pflegetochter die Schlüssel zu den dreizehn Himmelstüren anvertraut.

Die ersten zwölf Zimmer darf sie betreten. Tür und Zimmer Nr. 13 sind tabu. Vielleicht kannst Du es Dir schon denken – unser Teenager kommt halb um vor Neugier, schließt die verbotene Tür auf, zieht sich dabei goldene Finger zu und begeht dann den größten Fehler überhaupt: sie leugnet ihren Fehltritt.

Deshalb muss sie zurück auf die Erde und einsam, arm und stumm ihr Leben im Wald fristen. Dort begegnet ihr ein Prinz, der sich in sie verliebt, sie zur Frau nimmt und mit ihr zwei Söhne und eine Tochter bekommt. Diese Kinder nimmt jedoch die Jungfrau Maria gleich nach der Geburt zur Strafe mit in den Himmel, da die junge Mutter ihr Vergehen auch nach Jahren noch immer leugnet. Drei verschwundene Kinder lassen sich nicht leicht erklären und das Gerücht geht um, die Königin habe sich ihren eigenen Nachwuchs einverleibt. Deshalb soll sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Geht das Ganze doch noch gut aus? Du erfährst es im Marienkind-Hörmärchen!

PS – den Text findest Du hier.

 

Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen  – KHM 4

Vom Scheiterhaufen geht unsere Reise weiter zum Kinder und Hausmärchen Nr. 4: Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen. Hier geht es um einen von zwei Söhnen, der von allen als dümmlich betrachtet wird und der nach eigener Aussage noch nie etwas Gruseliges erlebt hat. Ein Bekannter seines Vaters, der Küster, nimmt sich vor, dem Jungen mal einen ordentlichen Schrecken einzujagen und bestellt ihn des Nachts auf den Kirchturm, um ihm als Gespenst zu begegnen.

Der Plan geht allerdings nach hinten los, denn der Junge fordert das „Gespenst“ unbeeindruckt lediglich wiederholt auf, zu verschwinden. Da das nicht geschieht, wirft er es kurzerhand vom Turm … und der arme Küster bricht sich das Genick. „Selber schuld“ – denkt der junge Mann, wird nun allerdings vom eigenen Vater verstoßen.

Nachdem ihn auch die Leichen am Galgen völlig unberührt lassen, hört unser Held von einem Gespensterschloss. Wer es drei Nächte darin aushält, kann sich einen Haufen Geld und die Tochter des Königs verdienen. Fröhlich begibt sich der furchtlose Sohn ins Schloss, erduldet dort allerlei Grausamkeiten ohne mit der Wimper zu zucken und heiratet auch tatsächlich die Königstochter.

Diese allerdings lehrt ihm durchaus das Gruseln. Wie? Hör’s Dir hier an!

PS – auch hier gibt es natürlich einen Text.

 

Der Wolf und die sieben Geißlein  – KHM 5

Auch Der Wolf und die sieben jungen Geißlein gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Märchen der Gebrüder Grimm. Mama Ziege muss etwas erledigen und ihre Sprösslinge allein zu Hause lassen. Natürlich ermahnt sie die Kleinen zuvor noch, auch niemanden ins Haus zu lassen, denn der böse Wolf treibt gerne sein Unwesen.

Und tatsächlich – kaum ist die Mutter aus dem Haus, steht er auch schon parat und begehrt Einlass. Dumm sind die Geißlein jedoch nicht. Sie erkennen den Wolf an seiner rauen Stimme und lassen die Türe schön zu. Auch der zweite Versuch des listigen Wolfes scheitert, doch beim dritten Mal lassen sich die sieben Geschwister täuschen und lassen den Wolf herein.

Verstecken nutzt nichts, der Wolf findet alle bis auf ein Geißlein, schlägt sich den Bauch voll und legt sich draußen hin, um ein Nickerchen zu machen. Das jüngste Kind findet er nicht. Dieses erzählt der Mutter bei ihrer Rückkehr was sich zugetragen hat. Sie finden draußen den schnarchenden Wolf und sehen, dass es in seinem Bauch wild her zu gehen scheint. Voller Hoffnung schneidet die Alte den Bauch auch und – hurra! – die sechs Geißen springen heraus. Ruck zuck wird der Bauch mit schweren Steinen gefüllt und zugenäht.

Durstig rennt der Wolf kurze Zeit später zum Brunnen und – wer hätt’s gedacht – fällt hinein und ersäuft. Und die Moral von der Geschicht: kleine Geißlein frisst man nicht!

Und jetzt: ran an den Tee mit Keksen oder Deiner Lieblingsschokolade und einmal hier auf PLAY klicken und das kostenlose Märchen Hörbuch genießen. Den Text zum Märchen findest Du hier.

PS – wenn Dein Tee- und oder Schokoladenvorrat dringend mal wieder aufgestockt werden müsste oder Du Dir einfach mal etwas richtig Gutes gönnen willst, weil Du es verdient hast, kann ich Dir diese Leckereien wärmstens empfehlen:

Von der Nachtigall und der Blindschleiche – KHM 6

Das Märchen „Von der Nachtigall und der Blindschleiche“ findet sich lediglich in der ersten Ausgabe der Grimms Märchen. Es ist so kurz, dass eine Inhaltsangabe eigentlich nicht möglich ist, ohne das komplette Märchen bereits zu erzählen. Deshalb höre es Dir lieber hier an! 😊

Aber natürlich gibt es auch dazu einen Text!

Der treue Johannes – KHM 6

Nein, es ist kein Fehler. Auch Der treue Johannes wird als Nummer 6 der KHM bezeichnet, was wohl daran liegt, dass unser obiges Schlangenmärchen wie gesagt nur in einer einzigen Ausgabe zu finden ist. Anders als die falsche Schlange ist unser treuer Johannes übrigens, wie der Name schon vermuten lässt, einer von den Guten! Er verspricht seinem sterbenden Herrn, dem alten König, sich um seinen Sohn zu kümmern und dafür zu sorgen, dass dieser sich niemals in eine bestimmte Kammer des Schlosses begibt.

Wie das nun mal so ist im Märchen geht der junge Königssohn natürlich doch in eben dieses Zimmer und verliebt sich auf der Stelle in das Bild der Königstochter vom goldenen Dach. Er MUSS sie finden und ehelichen. Nach einer langen Schiffsreise werden der feurige Königssohn und Johannes fündig und entschließen sich, die Angebetete zu entführen.

Zu Hause angekommen erfährt der treue Diener, dass seinem jungen Herrn drei Gefahren drohen. Selbstlos weiß Johannes diese zu verhindern, zieht sich dabei jedoch den Unmut seines Herrn zu und wird zum Tode verurteilt. Im letzten Moment erklärt Johannes sein Verhalten, was zur Folge hat, dass er sich in Stein verwandelt. Voller Reue lässt der Königssohn den versteinerten Diener in sein Schlafgemach bringen und wünscht sich immer wieder, er könne das Geschehen rückgängig machen.

Eines Tages antwortet ihm die Statue, er könne wieder zum Leben erwachen, wenn der König dafür seine beiden Kinder opfere und ihnen die Köpfe abschlage. Für die meisten von uns wäre das wohl ein Deal-Breaker, doch der König zögert nicht.

Wird am Ende doch noch alles gut? Du erfährst es im Märchen Hörbuch!

PS – diesmal gibt es keinen Text.
PPS – war nur ein Spaß! Den Text findest Du hier.

 

Der gestohlene Heller – KHM 7

Wo wir gerade bei verstorbenen Kindern sind – auch in Der gestohlene Heller geht es um ein Kind, das nicht mehr unter den Lebenden weilt. In der ersten Ausgabe der KHM steht es an Stelle Nr. 7, in anderen Ausgaben an Stelle Nr. 154.

Auch dieses Märchen ist zu kurz, um den Inhalt wiederzugeben, ohne gleich alles zu verraten. Also höre es Dir doch einfach in Kürze hier an!

Oder – wenn es unbedingt sein muss, kannst Du es natürlich auch hier selber lesen.

 

Der gute Handel – KHM 7

Auch Der gute Handel ist eine KHM Doppelnummerierung aufgrund der unterschiedlichen Ausgaben. Dieses Märchen ist eigentlich ziemlich lustig, doch stört der enthaltene Antisemitismus. Aus heutiger Sicht geht das natürlich gar nicht, doch „politisch korrektes“ und „pädagogisch wertvolles“ Schreiben gab es zu Zeiten der Gebrüder Grimm nun noch einmal nicht.

Ein Bauer sucht eine Frau. Oh nein – falsches Programm!

Ein Bauer verkauft seine Kuh und erhält dafür sieben Taler. Auf dem Weg nach Hause kommt er an einem Froschteich vorbei und meint, die quakenden Kerlchen riefen ihm stets „acht, acht“ als angebliche Kaufsumme zu. Der Bauer ärgert sich und meint, die Frösche sollten doch selbst einmal nachzählen … und wirft sein Geld in den Teich. Somit ist sein Verdienst futsch und die Frösche singen noch immer dasselbe Lied.

Bei nächster Gelegenheit schlachtet er eine Kuh, um ihr Fleisch zu verkaufen. Auf dem Weg zum Markt begegnet er einem Rudel Hunde, angeführt von der Fellnase des Fleischers. Das Gebell der Tier versteht unser Bauer als Aufforderung, den lieben Tieren doch das Fleisch auszuhändigen, damit sie es dem Herrchen des Anführers bringen. Dankbar nehmen die Hunde die gute Gabe an, heimsen sie aber natürlich selber ein und der Bauer kann lange auf sein Entgelt warten. Erbost wird er beim Fleischer vorstellig, der ihm eins mit dem Besenstiel überzieht.

Grün und gelb geschlagen wird der Bauer beim König vorstellig, um sich zu beschweren. Dieser will dem Bauern zwar kein Geld geben, aber dafür seine Tochter zur Frau, da seine Geschichte etwas zu Wege gebracht hat, was noch keinem gelungen ist: die Königstochter musste über die Dummheit ihres Untertan herzlich lachen! Ende gut, alles gut?

Falsch gedacht! Der Bauer will die Tochter überhaupt nicht, da er bereits verheiratet ist. Entrüstet schickt der Kunde ihn fort, mit dem Versprechen, dass ihm in drei Tagen „500 vollgezählt“ werden. Was es mit diesen 500 auf sich hat, welchen „guten Handel“ sowohl ein Wachmann als auch ein Jude mit dem Bauern eingehen, und wer am Ende doppelt bestraft bzw. zusätzlich belohnt wird … das erfährst Du im Hörmärchen!

Immer alles verraten, macht ja schließlich auch keinen Spaß.

Wer naseweis lieber selber lesen möchte, darf dies hier tun.

 

Die Hand mit dem Messer – KHM 8

Auch Die Hand mit dem Messer gehört zu den Geschichten, die sich nur in der ersten Ausgabe der Grimms Märchen finden lassen und auch dieses ist ein sehr kurzes Märchen. Es geht um … eine Hand und ein Messer! Hör’s Dir einfach in Kürze hier an!

Oder lese es kurz hier nach!

 

Der wunderliche Spielmann – KHM 8

Außer bis auf in der ersten Ausgabe der Grimms Märchen, findest sich Der wunderliche Spielmann an achter Stelle. Es geht um einen gelangweilten Geiger, der durch den Wald wandert und mit seinem Spiel einen Freund herbeirufen möchte. Es kommen allerlei Tiere an, die der Geiger jedoch verschmäht und wenig freundlich behandelt. Schließlich kommen sie ihm nach, um ihm eine Lektion zu erteilen, doch inzwischen hat unser Spielmann einen Holzhacker gefunden, dem seine Musik sehr gefällt und der den Geiger beschützt. Ende gut, alles gut. Einmal reinhören? Das geht hier!

Einmal nachlesen? Hier geht’s zum Text!

Lie liest vor ist gratis – doch ohne die Unterstützung treuer Fans nicht auf Dauer machbar.

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Die zwölf Brüder – KHM 9

Aus dem Wald führt uns unser nächstes Märchen, Die zwölf Brüder, zunächst einmal in ein Schloss. Ein König hat zwölf Söhne, die er alle töten lassen will, sollte sein nächstes Kind ein Mädchen werden. Ihr allein will er sein Königreich vererben und für den Fall der Fälle lässt er schon einmal zwölf Särge anfertigen. Die Sache kommt raus, die Söhne fliehen in den Wald und erhalten von der Mutter ein Zeichen, dass sie tatsächlich eine Schwester bekommen haben.

Die Söhne fristen ihr Dasein von nun an in der Wildnis, doch nach Jahren bekommt die Königstochter Wind von der Sache und macht sich auf die Suche nach ihren Brüdern. Sie findet sie auch, es gibt eine große Versöhnung, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Wieso und warum – und wie das Märchen endet, erfährst Du im Hörbuch! Oder einfach hier im Text.

 

Das Lumpengesindel – KHM 10

Von den edlen Brüdern gehen wir über zu einem Hühnerpaar, das nicht nur faul sondern auch noch kleinkriminell ist. Sie zwingen eine Ente, sie in einer Nussschale herum zu kutschieren, lesen unterwegs noch eine Näh- und eine Stecknadel auf, quartieren sich bei einem Wirt ein und prellen die Zeche. Der Wirt trägt am Ende sogar noch Verletzungen davon und schwört sich, nie wieder so ein Lumpengesindel einzulassen. Lust auf mehr? Hier geht’s zum Hörbuch. Und den Text kannst Du hier nachlesen.

 

Brüderchen und Schwesterchen – KHM 11

Von dem asozialen Hühnerpaar geht es weiter zu einem Geschwisterpaar: Brüderchen und Schwestern – das 11. Der Kinder- und Hausmärchen. Die beiden leben bei ihrer Stiefmutter, bei welcher es ihnen jedoch so schlecht geht, dass sie ausreißen. Leider ist die Alte eine Hexe, die mit Hilfe einer List den Bruder in ein Reh verwandelt. In den darauf folgenden Jahren haben die Geschwister erst einmal Ruhe vor ihrer Stiefmutter und leben friedlich im Wald. Als sich aber ein zufällig vorbei kommender junger König in die Schwester verliebt und diese samt Haustier mit sich aufs Schloss nimmt, um Hochzeit zu feiern, erscheint auch die missgünstige Hexe wieder auf der Bildfläche. Sie ermordet die Königin, die inzwischen Mutter geworden ist, und schiebt dem König ihre Stieftochter unter. Schwesterchen lässt sich jedoch nicht unterkriegen und erscheint zu später Stunde als Nachtgestalt. Wird am Ende doch alles gut? Und was hat das Kindermädchen mit der Sache zu tun? Du erfährst es im Hörbuch. Oder im Märchentext.

 

Rapunzel – KHM 12

Mit Rapunzel hätten wir das erste Dutzend der Kinder- und Hausmärchen voll. Wieder geht es um ein junges Mädchen und einen Königssohn. Aber fangen wir von vorne ein: ein Ehepaar hat seit langem einen unerfüllten Kinderwunsch. Endlich ist sie doch guter Hoffnung. Aber anstatt nach sauren Gurken, sehnt sie sich nach dem Feldsalat (= Rapunzeln) in Nachbars Garten. Bei diesem Nachbarn handelt es sich um eine Fee, die den Ehemann beim Stibitzen des Grünzeugs erwischt und zur Strafe von ihm das ungeborene Kind verlangt.

Die Tochter, Rapunzel, wächst also bei der Fee auf und wird an ihrem 12. Geburtstag von dieser in einen Turm im Wald eingesperrt. In diesen Turm kommt man nur hinein, wenn man an Rapunzels langem Zopf hinaufklettert. Eines Tages beobachtet ein Prinz die Fee bei einem Besuch und, neugierig geworden, klettert auch er in den Turm. Prinz und Mädchen verlieben sich, beginnen ein Techtelmechtel und schon bald ist Nachwuchs unterwegs. Als die Fee dies bemerkt ist sie stinksauer, lauert dem Prinzen auf und der arme Kerl wirft sich aus lauter Verzweiflung vom Turm und verliert bei der Landung im Dornengebüsch sein Augenlicht.

Möchtest Du wissen, wie es weitergeht? Hier der Link zum Hörmärchen! Und den Text findest Du hier.

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Die drei Männlein im Walde – KHM 13

Von der lieben Rapunzel geht unsere Reise weiter zur nächsten Tochter, der Unrecht widerfährt. Bei Die drei Männlein im Walde, dem Kinder- und Hausmärchen Nr. 13, geht es um zwei Stiefschwestern, von denen eine schön und beliebt, die andere hässlich und gemein ist. Die miese Stiefmutter wäre ihre schöne Stieftochter am liebsten los und schickt sie mitten im Winter in einem Papierkleid zum Erdbeeren sammeln. Natürlich in der Hoffnung, dass die Tochter diesen Botengang nicht überlebt.

Aber anders als gedacht, trifft die liebe Meid auf drei Männlein in einer Hütte, hinter der sie nicht nur Erdbeeren findet – nein die drei Waldbewohner belohnen das Mädchen auch noch auf dreierlei Weise für ihr freundliches Wesen: sie wird noch schöner, ihr fallen bei jedem Wort Goldstücke aus dem Mund und sie wird eines Tages einen König heiraten.

Stinksauer schickt die Alte nach der unerwarteten Rückkehr ihrer Stieftochter nun auch ihre leibliche Tochter warm angezogen in den Wald. Da diese sich jedoch den Männlein gegenüber garstig verhält, fallen die Wünsche für sie schlecht aus: sie soll frieren, noch hässlicher werden und einen elenden Tod sterben.

Rachsüchtig schmeicheln sich Mutter und Tochter bei der Stiefschwester, die inzwischen Königin ist, ein und werfen diese nach der Geburt ihres ersten Kindes in den Fluss. Dem König machen sie weis, seine Gattin sei verstorben. Doch die Geschichte nimmt eine Wende! Welche? Du erfährst es im Hörmärchen!

Wenn Du das Ganze nachlesen willst, kannst Du dies hier tun.

Von dem bösen Flachsspinnen oder Die drei Spinnerinnen – KHM 14

Wer glaubt, dass alle Frauen in der alten Zeit Spaß am Handarbeiten hatten, der irrt gewaltig, wie das Kinder- und Hausmärchen #14 Von dem bösen Flachsspinnen oder Die drei Spinnerinnen eindeutig beweist.

Eine Tochter hat keine Lust zum Spinnen und handelt sich deshalb eine Tracht Prügel von ihrer lieben Mama ein. Das hört zufällig eine Königin, die nach dem Grund des Streites fragt. Aus Scham lügt die Mutter der Königin vor, ihre Tochter sei so vernarrt ins Spinnen, dass – zu Mutters großem Unmut – nicht genug Flachs herbei geschafft werden könne.

Da die Königin ein großer Fan vom Klang spinnender Räder ist, nimmt sie die Tochter gleich mit aufs Schloss und verspricht dieser, sie könne den Königssohn heiraten, sobald drei Kammern voll Flachs leer gesponnen seien.

Nun hat die Tochter ein Problem – denn: sie kann gar nicht spinnen! Zum Glück kommen ihr drei Weiber zu Hilfe, die zufällig auf der Straße vorbei laufen: eine mit einem Plattfuß, eine mit einer dicken Lippe und eine mit einem riesigen Daumen. Diese wollen den Flachs spinnen, wenn sie zur Hochzeit geladen und als Nichten der Braut vorgestellt würden. Gesagt, getan und die drei Weiber werden am Freudentage vorstellig. Der König ist jedoch von deren Aussehen wenig begeistert. Davon profitiert die Königin! Warum? Das erfährst Du im Hörbuch oder hier.

 

Hänsel und Gretel – KHM 15

Wenn es ein Märchen gibt, das eigentlich überhaupt keine Inhaltsangabe erfordert, ist es wohl Hänsel und Gretel, das Kinder- und Hausmärchen #15. Offiziell gehört es zu den Dunkelgrimms, d.h. den eher gruseligen Märchen. Es geht um:

  • Zwei arme Kinder, eine böse Stiefmutter, die sie in den Wald führt, um sie loszuwerden.
  • Eine Hexe, die sie ins Lebkuchenhaus lockt, um Hänsel fett zu mästen und später zu verspeisen.
  • Gretel, die die Hexe austrickst und in den Backofen schiebt.
  • Die Rückkehr der beiden mit den Taschen voll Geld und der Empfang durch den Vater, der inzwischen wieder verwitwet ist und seine beiden Sprösslinge reumütig in die Arme schließt.

Wenn Du wissen willst, wie gruselig das Märchen wirklich ist, dann höre es Dir einfach hier an. Oder lies es einfach hier nach.

Und wenn Du’s bei gruseligen Märchen lieber ein bisschen heller hast, dann zünde doch einfach mal wieder eine Kerze an :-).

 

Herr Fix und Fertig – KHM 16

Das Märchen Herr Fix und Fertig belegt Platz 16 der Kinder- und Hausmärchen, ist allerdings nur in der ersten Ausgabe zu finden. Ein Soldat hat keine Lust mehr auf seinen Beruf und will sich sein Geld in Zukunft als Lakai verdienen. Er bekommt einen Job bei einer Majestät und soll dem gnädigen Herrn die Prinzessin Nomini als Braut nach Hause bringen. Eine andere darf es nicht sein. Lakai Fix und Fertig macht sich auf den Weg und trifft unterwegs auf Vögel, Raben und einen Fisch, denen er jeweils einen Gefallen tut. Beim König angekommen, will dieser dem Lakaien die Prinzessin nur mitgeben, wenn er bestimmte Aufgaben für ihn erledigen kann. Für einen Normalsterblichen wären diese ein Problem, doch mit Hilfe der Tiere aus dem Wald, die Fix und Fertig noch einen Gefallen schulden, meistert der Lakai sämtliche Herausforderungen, nimmt die Prinzessin mit nach Hause und wird erster Minister. Willst Du es ganz genau wissen? Dann höre Dir das Märchen hier an, oder lese es hier nach.

 

Die drei Schlangenblätter – KHM 16

Ebenfalls  als Nr. 16 der Kinder- und Hausmärchen angeführt, ist die Geschichte Die drei Schlangenblätter. In diesem Märchen geht es um einen armen Sohn, der beim Militär zu Ruhm gelangt und sogar die Tochter des Königs zur Frau bekommt. Diese stellt vor der Hochzeit allerdings eine ungewöhnliche Bedingung: sollte sie vor ihm sterben, so muss sich ihr Ehemann lebendig mit ihr begraben lassen. Da die Frau noch jung und gesund ist, schlägt der Ehemann in spe alle Vorsicht in den Wind und stimmt der Forderung zu.

Eine Weile lebt das Paar in glücklicher Eintracht, doch dann wird die Frau krank, stirbt und beide landen in den königlichen Katakomben. Verzweifelt hockt der Ehemann neben seiner toten Frau als sich eine Schlange an diese heran schleicht. Damit die Schlange die Leiche nicht anknabbert, zerhaut der Ehemann das arme Tier mit seinem Schwert in Stücke. Doch siehe da – eine zweite Schlange kommt herbei, legt der zerhackten Schwester drei Blätter auf den Leib und diese wird wieder zum Leben erweckt. „Was bei der Schlange klappt, klappt vielleicht auch bei meiner Frau!“, denkt der verwunderte Witwer und tatsächlich erwacht die Königstochter wieder zum Leben. Die beiden machen sich bemerkbar und spazieren zurück ans Tageslicht.

Die Schlangenblätter nimmt der Ehemann mit und gibt sie seinem Diener zur Verwahrung. Mit der Liebe der Beiden ist es jedoch leider aus. Die Königin kann mit ihrem Mann nichts mehr anfangen und beginnt auf einer Schiffsreise ein Techtelmechtel mit dem Kapitän. Das Liebespaar beschließt, den Mann in die Ewigkeit zu befördern und wirft ihn über Bord. Nach ihrer Rückkehr behauptet die Königstochter, ihr Mann sei unterwegs verstorben, doch Dank des Kapitäns hätte es ihr an nichts gefehlt und nun wolle sie diesen zum Mann.

Allerdings hat die Königstochter die Rechnung ohne den treuen Diener ihres vermeintlich ermordeten Mannes gemacht. Der nämlich hatte seinen Herrn aus dem Wasser gefischt und ihm die Schlangenblätter auferlegt. Willst Du wissen, was aus den Mördern geworden ist? Höre es Dir hier an. Oder schlage es hier nach.

 

Die weiße Schlange – KHM 17

Auch im Kinder- und Hausmärchen Nr. 17 geht es um eine Schlange, und zwar eine weiße. Diese ist der Lieblingsnachtisch eines Königs, den er sich jeden Mittag heimlich in einer zugedeckten Schüssel servieren lässt. Ein neugieriger Diener will eines Tages wissen, was es mit dem Dessert auf sich hat, öffnet die Schüssel und kostet von der Schlange. Seitdem besitzt er die Fähigkeit, die Sprache der Tiere zu verstehen.

Und das ist auch sein Glück, denn als kurz darauf der Ring der Königin verschwindet und der Diener verdächtigt wird, kann er den wahren Schuldigen – eine elsterhafte Ente – anweisen und entrinnt dem Tod. Als Entschädigung für die Verleumdung erhält der Diener seine Freiheit und macht sich auf in die weite Welt. Unterwegs erweist er allerlei Tieren einen Dienst und kommt schließlich in eine Stadt, in der die Königstochter zur Heirat angeboten wird. Ihr Zukünftiger muss aber zunächst eine knifflige Aufgabe erledigen. Schafft er dies nicht, so muss er sterben. Dank der Hilfe der Tiere, die dem Diener noch einen Gefallen schulden, besteht dieser die Prüfung. Die Königstochter will sich allerdings nicht unter ihrem Stand verheiraten. Noch zwei weitere Prüfungen muss der Diener bestehen, bevor die Dame endlich  in die Heirat einwilligt. Welche genau, das kannst Du hier nachhören oder hier nachlesen.

 

Strohhalm, Kohle und Bohne – KHM 18

Im Kinder- und Hausmärchen Nr. 18 Strohhalm, Kohle und Bohne geht es, wer hätte das gedacht, um einen Strohhalm, eine Kohle und eine Bohne. Die drei entgehen nur knapp dem Tod im Haushalt einer alten Frau und machen sich auf die Wanderschaft. Zwei der drei überleben diese nicht und auch den dritten unserer Wanderer hätte es beinahe erwischt. Wenn da nicht ein Schneider gewesen wäre… Neugierig? Dann hör‘ doch einfach mal hier rein. Oder schau‘ hier nach.

 

FORTSETZUNG FOLGT!